Die Arbeitswelt in deutschen Unternehmen globalisiert sich zunehmend. Anders als noch vor wenigen Jahren lassen sich diese internationalen Geschäftskontakte nicht mehr als Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Kulturen begreifen. Die heutige Geschäftswelt impliziert einen multiplen, ständigen Kulturwechsel der Beteiligten. Das ist eine Realität, der herkömmliche interkulturelle Schulungen nicht Rechnung tragen.

Auch innerhalb der Unternehmen wird der Erfahrungsraum immer transnationaler: In Deutschland arbeiten die Mitarbeiter nicht nur virtuell mit Kollegen aus der ganzen Welt zusammen, sondern immer häufiger auch unmittelbar und lokal: Zimmer an Zimmer, Flur an Flur mit Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten aus unterschiedlichen Weltregionen. Längst schicken deutsche Unternehmen nicht mehr nur Expats zu ihren Tochterunternehmen und Joint Ventures ins Ausland, sondern ermuntern Impats aus allen Erdteilen im Headquarter in Deutschland zu arbeiten.

Viele Führungskräfte beschäftigt die Frage, wie sie mit der entstandenen transnationalen Realität optimal umgehen und sie nutzbar machen können. Zum einen soll eine reibungslose Zusammenarbeit erreicht und die Mitarbeiter bei ihren transnationalen Aufgaben bestmöglich unterstützt werden; gleichzeitig gilt es, die gewonnenen vielfältigen Perspektiven und Fähigkeiten so einzusetzen, dass maximaler Nutzen für das Unternehmen entstehen kann.
Transnationale Aufgaben und Herausforderungen zu meistern, ist keine Kleinigkeit – weder für die deutschen noch für die ausländischen Mitarbeiter. Auch der Blick der ausländischen Kollegen auf die deutsche Geschäftswelt – verquickt mit der jeweiligen Branchen- und Unternehmenskultur – ist meist ein ganz anderer als von deutscher Seite angenommen. Stereotypen und Fehlinterpretationen spielen auf beiden Seiten eine große Rolle und behindern den gemeinsamen Erfolg.

Das Unternehmen clear-i steht für eine konsequent transnationale Perspektive. Unser Fokus ist der ständige und vielfältige Kulturwechsel, der oft Reibungen auslöst, Ressourcen blockiert und die Umsetzung von Unternehmenszielen behindert.
Wie können deutsche und ausländische Mitarbeiter – bei aller Irritation, die eine hohe Frequenz transnationaler Kontakte mit sich bringt –, zielführendes Verhalten realisieren und erfolgreich ihre Aufgaben bewältigen?

Ein Schlüssel dazu ist die systematische Ausbildung von transnationaler Kompetenz.